Panhandle Wild Pigs
Rugby Club Egg
2021/KW36 Minipigs Training
, Beck Roger

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2020/KW39 SwissCup - Genf

Der zweite und letzte SwissCup in der speziellen Corona-Saison 2020. Die PWP’s stellen den Grossteil eines Multi-Club Barbarians Team (7x PWP, 4x Switzers, 1x Bandito, 1x Basel).

Genf! Nicht gerade am Weg für unsere Wildschweine. Also verabschiedete sich eine dreiköpfige Morgenmuffelabteilung bereits am Freitagabend in Richtung Schweizer Westzipfel. Kurz hinter der Grenze gingen wir zu später Stunde auf Futtersuche. Aber der «Buffalo ill», die ersten zwei Buchstaben des Grills fehlten…, hatte bereits geschlossen. Wir erhielten gnädiger Weise doch noch einen Schlumi gleich neben dem Hotel. Zum Znacht knabberte man halt nun etwas vom morgigen Proviant. 

Das Rest-Team bewegte sich hauptsächlich per Zug zum Lac Leman. Während in Frankreich erstaunt die weiss bepuderten Jura-Hügel bestaunt wurden. Aber! Das befürchtete Regenwetter war nicht eingetreten, im Gegenteil – blauer Himmel mit Sonnenschein. 

Via grüner Grenze, gab es eine Punktlandung bei der schön gelegenen Sportanlage von Vessy. Und schon nach dem Captains-Meeting hatten wir unser Patchwork-Team geschlossen beisammen. Wir bastelten zwei Blöcke, damit die Auswechslungen organisiert von statten gehen konnten. Und starteten zum ersten Warm-Up.  

 

 

Anpfiff! Barbarians EggGeBa vs Switzers Touch 
Unsere Switzers Teamkollegen waren natürlich extrem motiviert gegen ihre Clubkammeraden. Und unser Bandito Francesco fügte sich nahtlos in dieses französischsprechende Feuerwerk mit ein. Die PWPs kämpften mit der Platzlänge oder sagen wir Kürze.  Die Try-Line kam irgendwie jedesmal überraschend schnell in der Defense. Was uns zwei unnötige Gegen-Trys bescherte. In der zweiten Halbzeit begann nun auch der ZüriOberländer-Block zu scoren. Und siehe da, wir drehten das Spiel und verliessen stolz mit einem ‘on Field’ Sieg den Rasen. 7:5 
Da wir aber einen Mix-Sport betreiben und wir nur unsere einzige Dauerläufer-Dame Sandra auf dem Feld hatten, gab es 4 Straffpunkte. Heisst in der Endabrechnung 7:9.  

 

Ohne Pause! Barbarians EggGeBa vs ERL Lakers 
Kurz vor Anpfiff stand Pete Ryland von Basel, der eigentlich teamlos als Ref angereist war, in unserer Sub-Box. «Könnt ihr noch einen brauchen?» - «Ja, klar!».   2x15 Minuten sind lang, hatte man schon im ersten Spiel festgestellt. Aber ohne Pause gegen ein starkes Lakers Team, könnte doppelt hart werden. Und so wurde es… Die mit sehr viel starken Damen gespickten Waadtländer setzten uns gehörig unter Druck. Wir hielten zwar gut dagegen, aber irgendwann brachen alle Dämme. Und die Schiris welche sehr konsequent pfiffen, saugten uns mit einigen Penalty-Entscheidungen - gegen uns - auch noch die letzte Kraft aus den Knochen. Ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl wäre hier wünschenswert gewesen. 
Wir nahmen die deutliche Niederlage sportlich 4:11 on Field bzw. 4:15 hochgerechnet.  

 

Pause mit zeitweise warmen Sonnenschein wurde genutzt die leeren Tanks wieder zu füllen. Bogdan mit einem Bierchen auf seinem Campingstuhl! Bevor nochmals ein Warm-Up unter drohend dunklen Wolkenhimmel anstand. Es blieb trocken, auch während des Barbarians Duell gegen BaLu.

 

Barbarians EggGeBa vs Barbarians BaLu  
Als Gegner ein Zusammenzug von Bagnes und Luzern. Ein ausgeglichenes Spiel zu beginn, das wir immer mehr in den Griff bekamen und langsam davonzogen. Nach der Pause wieder ausgeglichener, bis kurz vor Schluss auch mit dem Frauen-Penalty immer noch auf der Siegerstrasse. Auch wenn es dieses Barbarians Team nicht so genau mit der Anzahl Frauen auf dem Spielfeld nahm. Hier konnten wir noch ein Auge zudrücken. Aber als dann kurz vor Schluss plötzlich noch zwei drei Top-Spieler der ersten Bagnes Auswahl bei den Barbarians mittaten und auch noch den entscheidenden Try gegen uns legten. War das dann schon eine sportliche Ohrfeige. Oder ein klarer Regelverstoss. 
Man gewinnt 6:5 ‘on Field’ und mit einer fair ausgelegten Frauen-Quoten-Ausgleich, wäre ein Unentschieden das mindeste gewesen, was wir erwartet hätten. So wurden wir doppelt beschissen. Und es tat dann schon ein bisschen weh, wenn man den besiegten Gegner ein Spiel mehr spielen sieht… 

 

Wir organisierten uns eine grosse Packung Bier und gratulierten uns zum geglückten Experiment einer Team-Zusammenführung quer über die Schweiz. Wir hatten dann bereits zwei isotonische in uns und planten die Rückfahrt. Da fragten die Switzers, ob sie uns verstärken sollen in einem Freundschaftsspiel gegen die Geezers. Klar!      

 

Barbarians EggGeBa & Switzers vs Geezers      
Etwas chaotische Team-Organisation aber es klappte extrem gut. Sechs auf’s Feld, dann standen die sechs Nächsten bereit als Subs. Und da es zahlenmässig nicht aufging, Stand da immer eine neue Kombination auf dem Platz. Anscheinend waren die Geezers ebenfalls überrascht von diesem Gewusel der lila und blauen Spielershirts. So durften wir mit einer Führung in die Pause. Die Geezers drehten dann aber ganz kurz am Gashahn und überfuhren uns in der zweiten Halbzeit. Egal!   
Das verklärte Grinsen nach dem Spiel unserer neuen Freunde aus Genf wurde mit einem Schnupf noch breiter.  

 

Genau zum Final zog ein Hagelsturm über Vessy. Aus unerklärlichen Gründen wurde das Spiel trotzdem angepfiffen. Aber nach kurzer Dauer suchten die Berner und Lakers Schutz in ihren Zelten. Bern gewann das Turnier, leider ohne viel Zuschauer. Der SwissCup geht in den Kanton Zürich, nein nicht wie vorgegaukelt an die PWPs, sondern in die Stadt zu den Geezers.  

 

 

Und die Switzers fanden noch mehr Seelenverwandtschaft mit den Wildschweinen, als die (wie üblich) als Letzte das Club-Haus verliessen und sich auf die lange Heimfahrt begaben. Zum Glück konnten wir der Versuchung einer «Austrinketen» in einer Genfer Bar widerstehen. Denn wir luden die letzten PWP Helden Morgens um 01:00 zuhause ab.   

 

Bilder

PWP | Panhandle Wild Pigs Rugby Club Egg
2020/09 Swiss Cup - Genf


Unser Dream Team:

Imhof Philipp
Beck Roger
Gadola Roman
Bärtsch Nico
Manescu Bogdan
Schönenberger Ben
Schärer Sandra
Gant Francesco (Baden Banditos)
Darcourt Florent (Switzers Touch)
Tenaud Florian (Switzers Touch)
Bach  Nicolas (Switzers Touch)
Zeitoune Sylvain (Switzers Touch)
Ryland Pete (Basel Touch)

 

FAZIT:  
Leider kein volles PWP Team. Aber eine unheimlich coole Barbarians-Erfahrung mit super Mitspielern. The Golden Aussie Pete, Francesco the Bandito, Sylvain alias Bud Spencer, Nicolas mit dem spektakulärsten Team-Try-Abschluss, die beiden Flo’s welche bestens mit Francesco harmonierten. Sandra unsere Dauerläuferin, Ben mit dem schnellen Antritt, unser emotionaler Bogdan, Nico unser jüngster PWP-SwissCupler in Genf, Phil der in der Mitte reift, Roman an dem keiner in der Defence vorbei kommt und dann noch der alte Mann der als Reserverad angereist war und plötzlich ein Team coachen sollte…