Panhandle Wild Pigs
2018/KW02 Training Kirchwies
Leicht frostiger als letzte Woche, trotzdem kamen viele unerschrockene Wildschweine zum zweiten 2018er Training. Das bereits zum Standard gewordene Vorgeplänkel oder sagen wir Pre-WarmUp ging mit dem Eintreffen der Damen in ein offizielles Einlaufen über. Beim Dehnen spürte man die letzten Nachwehen des letzten Trainings…
Mikes Ansage das wir back to the roots gehen und an den Basics arbeiten, liessen mich kurz im Irrglauben, das er nun mit einem Lauftraining die «ersten Schritte» machen will. Die Entwarnung kam schnell: «Ich bin hier um Euch zu besseren Touch SpielerInnen zu machen! Für die nötige Fitness* ist jeder selber zuständig…»
* oder wir lassen Stu ein grösseres Zeitfenster, er hat da immer gute Ideen!
Inspiriert von den All Blacks zeigte uns Mike eine neue Passtechnik. Zuerst auf ganz kurzer Distanz. Steif wie ein Pinguin im arktischen Schneesturm, nur die Hände gaben den nötigen «Zwick». Gewöhnungsbedürftig und leicht verspannend in der Schulterpartie.
Der einhändige Move oder «Hüftschuss» war dann auch ungewohnt. Unsere staksigen Bewegungen liessen einige kindliche Verhaltensmuster ans Tageslicht kommen - komische Geräusche vom ‘Pass-Paar’ Dubowik/König….
Beim spazierten Push-Pass mussten der erst erlernten open/open Ansatz auf den Kopf gestellt werden. Ja man drückt den Ball von der hinteren Hüfte über die Vordere zum Passempfänger. Dann noch die zweite Hand als Hilfsmittel ohne aktive Ballberührung zur Bewegung dazu gefügt. Sah ehrlich gesagt immer noch etwas halbschlau aus. Aber es hat doch etwas an sich diese Technik….
Kurz vor dem anfrieren gabs nun etwas Bewegung. Unter dem Motto:
“Walk trough the door!” sollte man durch den Gegenspieler gehen. Nein, nicht im wörtlichen Sinn, dieses Thema hatten wir später im Training. Also Mike wollte sehen wie der Angreifer ohne grosse Verzögerung am Verteidiger vorbei zieht, diesen leicht aus dem Gleichgewicht bringt mit seinem Hüft-Touch, den Ball schön quer ablegt und darübersteigt. Also nicht gerade wenige Dinge zu koordinieren in dieser Touch-Sekunde. Die Zaungäste waren beeindruckt von der Laufintensität, dieser kleinen Übung.
Auf dem Restfeld, neben zwei Fussball-Juniorenmannschaften wurde zu einer Speed-Touch Partie geladen. Intensiv, kreativ und etwas übermotiviert! Ja die Spielform liess die Pumpe arbeiten, was ja der Sinn der Übung ist. Eine magische Passfolge mit beckscher Zaubereinlage schloss Stu gekonnt ab und wieder waren die Zuschauer überwältigt von unserem Spektakel. Das Thema übermotiviert gipfelte im Knochenbruch von Roman. In der Hitze des Gefechts diente Romans Arm als Sprint-Startblock. Da seine Extremitäten dieser zweckentfremdeten Nutzung nicht stand hielten, war dies der Beginn der Ära von mehr Knochenteilen als geplant in Gadolas Unterarm. Oder war's die Hand? Gueti Besserig!!!!
Ein Schrumpftrupp fand gerade noch Platz im überfüllten Antonius. Wo man als königlicher Familien-WLAN-Supporter schneller seinen Luz trinken muss, als John sein Schlummi-Bier.