Panhandle Wild Pigs
2018/KW01 Training Kirchwies
Mr. Green war etwas irritiert als 19:15 noch wenige Wildschweine an der Kirchwies zu finden waren. Aber 19:30 ist magisch anziehend wie Kuhfladen bei Fliegen. 22 Pigs waren 5 Minuten vor Trainingsbeginn bereits sehr aktiv am Einlaufen, was unseren Geburtags-Dänu verwirrte. Ja, das sah schon sehr offiziell aus, was die Jungs da als lockeres Einlaufen auf den Platz zauberten.
Ein schleichender Übergang vom fakultativem ins offizielle Einlaufen. Bevor unter grösserem Ächzen die Muskeln gedehnt wurden. Zwischen dem Geröchel und den knarrend verrenkten Körpern konnte man Mikes Vorschau fürs Training beinahe nicht verstehen. Aber es war wieder einmal so eine typische mikesche ‘Schönfärberei’. Nichts Wildes, keine komplizierten Moves, nur ein wenig auf Touren kommen… Ich übersetze einmal in das was er tatsächlich sagen wollte. «Ihr werdet es nicht merken, aber ich werde euch so in Wettkampfstimmung versetzen, dass ihr Morgen nicht mehr gehen könnt.» Und das sah dann so aus.
Zuerst stellte er uns in vier Gruppen an jeder Ecke des Feldes auf. Sprintet die Längsseite und jogged die Kurze. Erreicht ihr die vor euch laufende Gruppe könnt ihr stehen bleiben, werdet ihr eingeholt geht es weiter. Komischerweise war das kurzseitige lockere Laufen nicht gerade sehr erholsam.Und die Satelliten zogen zügig ihre Umlaufbahnen.
Eine kleine Ballstafette enthielt einige Tücken bei der Ballübergabe. Aber die Grundübung war im Charakter auf Vollgas und hoher Intensität ausgerichtet. Wusste nicht das Wildschweine mit einem Ball in der Hand, wie Hunde hinter dem Stöckchen herrennen.
Cats and Rats! Die absolute Brüllerübung, die Raum für Spekulationen lies. Ganz einfach, Rücken an Rücken, die Katzen rennen auf die eine Seite die Ratten auf die andere, je nach Aufruf ‘Cats’ or ‘Rats’. Die Gegenseite muss dann den Flüchtenden einholen. Und prompt krachten beim ersten Start ein Päärchen frontal zusammen – das ist eigentlich nicht der Sinn der Übung. Aber die Lacher waren auf ihrer Seite.
Und als Zückerchen ein Bonsai-Turnier Speed-Touch. Diesmal nicht so rutschig wie mit Schnee, aber dafür mit um so mehr Speed. Spätestens beim dritten Spiel waren alle blau.
Beim abschliessendem Spiel wurden die Halbzeiten etwas gestutzt, denn die Luft war spürbar draussen. Dafür konnte man erfolgreiche Taktiken beobachten, wie sich der vom Spiel am weitesten entfernte Winger die Finger warmhält. Reto sah aus als wäre er auf einer Radio-Wanderung eines Appenzeller Jodelchörlis. Aber die Hände waren so was von parat, als das Spielgerät seine Seite aufsuchte…!!!
Dänu spendierte zur Feier des Tages eine Runde im Anton - Danke. Und trotz wie immer hochstehender Diskussionen waren (die meisten) sehr Vernünftig als es ums heimwärts gehen ging.
Am Dienstagmorgen ein erster Bodycheck und die Frage: Welcher Bergungsdienst kann mich aus dem Bett hieven? Ein Pneukran, ein Rega-Heli oder hätte Dänu mit seinem Super-Puma mehr Nutzlast um mich auf die Beine zu bringen? Option: der Abdecker der mich in die Kadaversammelstelle bringt…