Panhandle Wild Pigs
2017/KW51 Abschluss-Training
Was ist das für ein Kunstrasen? Platz gesperrt für Rugby, aber ein paar kickende Junioren hüpfen über das verschneite kunst-grün…. Ehrlich gesagt, müssen ja Fussballer eine geräumte oder zumindest gepresste Unterlage vorfinden. Wir sind da weniger empfindlich. Vielleicht sind wir aber einfach zu schwer und niemand will uns das sagen….
Fakt war: „Platz (für uns) gesperrt!“, hiess Alternative suchen. Die Vorstellung sich in einer engen Turnhalle wiederzufinden war semi-sexy. Also wurde schnell dem präsidialen Vorschlag einer Schlittenfahrt zugestimmt.
Einige Chat-Einträge später hatte jeder einen fahrbaren Untersatz. Ein Dutzend unerschrockene nahmen die Verfolgung von Paschi auf. Der zog mit Reto nämlich los, als gäbe es kein Morgen. Von den PWPs unerkannt machte sich der Schreiberling heimlich (mit dem Auto) auf den Weg zur Hochwacht. Im Gepäck einiges um die Schweine-Seelen zu erwärmen. Zusammen mit (unserem zukünftigen PWP-Junior) Robin wurde ein gemütliches Plätzchen hergerichtet. Wir entzündeten gerade unsere Instant-Feuerstelle, als Willi mit schmalen Lättli unter den Füssen von der Guldenen her zu uns stiess.
Gerade als die Pfadi-Töpfe mit Glühwein und Glühmost gefüllt wurden, drangen bekannte Stimmen aus der Dunkelheit zu uns. Ja die Gestalten gehörten zu uns. Die dachten noch; Wow! Da hat aber jemand ein schickes Feuerchen. Die Freude, dass es für sie bestimmt war – riesig!
| Bis die Getränke warm waren, überbrückte Paschi mit seiner Thermosflasche. Sorry Präsi, ich habe dir etwas die Show gestohlen mit meinem Auftritt. Doppelt gewärmt von innen und aussen, gab’s nun auch noch eine währschafte Wurst. Keiner vermisste den vorige Woche getesteten Luz oder die Wärme des Restaurants. Freudiges Palaver und nachschenken der wärmenden Flüssigkeiten. Und wem es fröstelte, der stand einfach etwas näher zum Feuer. Und wie so oft, wenn ein Feuer brennt, war der typische fixierte Neandertaler-Blick beim einen oder anderen auszumachen. |
Das Loipen-Pistenfahrzeug sorgte noch für etwas Action, als allmählich operative Hektik ausbrach. Aber bevor sich der wilde Haufen vom Pfanni in Hausi-Leutenegger-Manier den dunklen Abgrund hinunterwarf, gab es einen warmen Applaus für die gelungene Überraschung – was dem Organisator sichtlich peinlich war und dieser vor Scham errötete, dass er temporär als neuer Fixpunkt für die Südanflüge agierte.
Die schwachen Lichtkegel der Stirnlämpli verliessen den Ort des gemütlichen Beisammenseins und die Party-Utensilien waren schnell im Auto verstaut. So konnte die Nachhut bei der Strassenüberquerung gerade noch nach möglichen Verlusten interviewt werden. Corina bestätige „Tutti in Gruppo!“
Von Egg aus sah die bewegende Lichterkette ähnlich wie der oben erwähnte Südanflug auf Kloten aus. Chris testete noch die Fahrtauglichkeit seines Bobs auf schwarzer Unterlage – funktionierte mit viel Getöse!
Vor dem St. Antonius reihten sich die Schlitten auf. Sah ein bisschen aus wie in Bergün oder sonst einem Skiort…. Mit seinem vorgepreschten Luz, sorgte König für den ersten Lacher. Weitere folgten beim Ausklingen eines gelungenen Schlittel-Alternativ-Trainingsabend.
| Bin schon ein bisschen stolz, dass mein Vorstands-Einstands-Überraschungs-Event so gut angekommen ist. Die vielen ehrlichen herzlichen Danksagungen waren ein schöner Lohn. Merry X-Mas! |