Panhandle Wild Pigs
Rugby Club Egg
2024/KW29 Touch World Cup 2024 | Simon
, Stettler Corina

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, Beck Roger

2022/KW09 Training

Sprintlektion mit „El Kümino“ als Drillmaster.

Die erste Premiere feierten wir mit der Übungsleitung von Thomas oder war es ein k und k Training (nein hat nichts mit Österreich-Ungarischer Monarchie zu tun, es war eine Co-Produktion von Keats und Kümin).  

Eröffnung mit einer simplen Platzrunde. Und schon wurde es kompliziert, zumindest für unsere Wildschweinhirne. Temporär fühlte man sich aber eher als hätte man ein Spatzenhirn… Pass, follow the pass, receive a pop, pass and run to the target. War am Anfang dezent “chnorzig” und da wir dabei noch gerne die Bälle zu Boden gehen liessen, hatte das ganze eine leicht verwirrende Note. Aber nach einiger Zeit hatten wir den Dreh raus. Hurra! Schon rief der Übungsleiter: «Seitenwechsel» – ach du meine Güte, die Hirnwindungen begannen schon wieder zu kochen.  

Zumindest koordinationstechnisch waren die nächsten Übungen vermeintlich einfach. Schnelle Füsse waren gefragt. Nach den ersten Durchgängen schritt Kümin korrigierend ein. So dass man aus dem schlurfenden Altersheim-Modus in eine Dynamik wechselte, wo die Fersen hochschnellten und die Kniee ebenfalls. Keuch!  

Das ewige Touch-Pass-Förderband war etwas gewöhnungsbedürftig, ja man musste wieder studieren… Vor allen seinen Run korrekt terminieren und kommunizieren. Die Kommunikation am Ende war mit den beiden unterschiedlichen Meinungen weiter auseinander als der Atlantik Wasser führt. Der kanadische Touch Gesandte, plädierte für «Un-Perfektionismus» und vertrat die Meinung sich nicht zu sehr an einen perfekten Ablauf zu halten. Im spiel muss man ja auch situativ entscheiden und adaptieren. Dies wurde von der französischen Fraktion vehement dementiert. Die tricolore Meinung war: Wenn wir es nicht unter «klinischen Bedingungen» zur Perfektion bringen, können wir es auch nicht aus dem Spiel heraus. Am Schluss hatten sich aber alle wieder lieb…

Jetzt noch etwas für den seitlichen Bewegungsapparat. 15m Sprint, Touch, 7m zurück, wieder 7m nach vorne, seitlich 7m, vorwärts 7m, nochmals kurz seitlich und alles Rückwärts zurück zum Start. Ziemlich atem(be)raubend!  

Aus der liegenden Position gings los, 5m zu einem Scoop, 5m später Touch & Rollball, 5m zum Ende. Tönt einfach, aber wenn man alles richtig machen will und dann noch mit Speed, werden die Schaltkabel in der Rübe wieder einmal etwas wärmer.

Die Gametime hatten wir uns sowas von verdient. Hier gab es keine überhitzten Denksportler sondern immer anstrengendere Spielzeiten. Es ging nämlich von 5v5 runter auf ein 4v4, was die allgemeine Luftumsetzungsfunktion doch etwas an ihre Limiten führte.

Die letzte Premiere des Tages: Es sassen mehr Frauen in der dritten Halbzeit als Männer!
Sobald wir diese Quote auf dem Platz haben, gebe ich einen aus….  

 

 

Danke Thomas Kümin für die inspirierende Trainingseinheit.