Panhandle Wild Pigs
Rugby Club Egg
2024/KW29 Touch World Cup 2024 | Simon
, Stettler Corina

Weitere Einträge

, Beck Roger

2021/KW33 SwissCup Bern

Zweite SwissCup Runde in einem etwas anderem Format, da Sommerferien nicht zur allgemeinen Team-Überbevölkerung beitragen.

Nachdem das erste Derby mit dem nun doch nicht verfügbaren Egger Sportbus geklärt war, verteilten sich die Wildschweine auf diverse Privatfahrzeuge. Mit fast keinen nennenswerten Staus flutschten wir nach Bern. Trotzdem waren wir 10 Minuten zu spät für das Captains Meeting – dies hatte später noch Auswirkungen.

Aber der Reihe nach. Die Morgenvorstellung des Zirkus Knie auf der Allmend, verursachte ein kleineres Park-Chaos. Suizid-Mütter hechteten unverhofft hinter parkierten Fahrzeugen hervor um sich die besten Plätze zu sichern. Wir fanden den Weg zu ruhigeren Parkmöglichkeiten ohne jemanden platt zu fahren.
Das Zelt wurde aufs Transportwägeli geladen, zum Basecamp gefahren, aufgestellt und die PWP-Flagge gehisst. Shirtnummern bzw. Shirtgrössen den entsprechenden Spieler*innen zugewiesen und ein AbroWarmUp brachte uns auf Betriebstemperatur.  

Auf dem Kunstrasen gegen die Genfer Switzers. Anspiel: Try PWP! Hoppla, das geht ja schon gut los. Und wir spielten konzentriert, was sonst bei unseren üblichen Turnier-Startspielen nicht unbedingt der Fall war. Die Switzers hatten merklich viele Nicht-Touch-Rugby-Spieler*innen in ihren Reihen. Der eine oder andere harte Touch, der als feiner Tackle ausgeführt wurde, konnte die Originalsportart unserer Gegner nicht verbergen. Wir spielten unser Spiel auch mit ein paar krachenden Touches souverän nach Hause. …

PWP Rugby Club Egg (6 - 0)
6 - 2
Switzers Touch
  

Egg sollte noch ein Schiri stellen… OK, Beck schmeisst sich ein gelbes Shirt an den Ranzen und pfeift. 

In der Zwischenzeit kurze Lagebesprechung und bereits erste Vorbereitungen für das kommende Spiel gegen die Cherry Picker aus dem Steuerflüchtlingskanton. 
Irgendwie kamen wir aber nicht ganz zurecht mit dem Zuger Mix aus jugendlicher Spritzigkeit und vor allem Wendigkeit. Zusammen mit den Erfahrenen Hasen, die unsere Schwachstellen gnadenlos entdeckten und in die dargebotenen offenen Verteidigungslöcher liefen. Als Highlight des Spiels wurde Joly noch mit Anlauf ‘besprungen’. Ein Knie schepperte krachend an seinen Kiefer.  
Mit einer etwas organisierteren Leistung hätten wir die Zuger mehr kitzeln können… Nächstes Mal!  

Zug Cherry Pickers (6 - 3)
8 - 4
PWP Rugby Club Egg
  

Und weil’s gerade so schön war, ein «back to back» Spiel gegen die Lakers. Super, Lausanne ist zur Zeit mit Bern an der Touch Spitze. Also schworen wir uns auf gute Verteidigungsarbeit ein und hofften auf vereinzelte Nadelstiche unserer Seite.    

Siehe da das Konzept funktionierte. Die PWP zeigten das beste Spiel des Tages, wurden vom Gegner gelobt für unsere hartnäckige Gegenwehr. Hätten wir permanent drei Frauen auf dem Platz gehabt wäre das eine enge Kiste geworden. Aber unser Pashadimolz-Wing-Duo geht einfach beim besten Willen nicht als Frauen-Duo durch….

ERL Lakers Lausanne (6 - 4)
8 - 4
PWP Rugby Club Egg
  

Grosse Pause, ausser das Egg noch einen Schiri stellen sollte. Beck back in yellow.  

Und in der Pause geschah es! Roman zog dieses gelbe ominöse Ding des Grauens aus seiner Tasche….. eine Bananen-Schachtel!!!   
Während sich die dunklen Wolken über der Berner Allmend entleerten, pferchten sich die Wildschweine wie Mastschweinchen aneinander unter dem schützenden Zelt. Total ausgekühlt dafür mit vollen Mägli ging’s zum Einwärmen. Irgendwie zäch!  

Diesmal wieder auf immergrünem unnatürlichem Gras gegen die Baden Banditos. Wir spielten eine solide erste Halbzeit und waren 2:0 im Vorsprung. Währten uns in falscher Sicherheit und prompt gelang uns nur noch ein Try in der zweiten Halbzeit. Eigentlich fast gratis mit einem Scotland. Aus irgendeinem Grund spielten wir aber nur noch bis zur Try-Line des Gegners und verweigerten hier das scoren… Baden legte in aller Ruhe drei Versuche und das Unentschieden fühlte sich für uns wie eine Niederlage an.  

PWP Rugby Club Egg (3 - 3)
4 - 5
Baden Banditos
  

Egg sollt noch einen Schiri stellen. Diesmal übernahm Stu.

Wann geht es weiter? 16:15. Aha, das ist wieder eine lange Pause. Ausser man wäre beim Captains Meeting dabei gewesen, dann hätte man gewusst das alles 30 Minuten vorverschoben wurde.   
Hiess ohne Einlaufen, die letzten Bissen Brötli hinunterwürgend auf’s Spielfeld. Wie, wo, was, es geht ja schon los…! Und unser Hühnerhaufen fand nicht ins Spiel. Irgendwie war kein Feuer drin. Kein Zugriff auf das Spiel. Einfach zum vergessen. Hier wäre mit einer normalen Vorbereitung bestimmt mehr drin gewesen. Schade.  

PWP Rugby Club Egg (3 - 5)
4 - 7
Luzern Honey Badgers
  

Ohne Pause rüber auf den Kunstrasen zum finalen Match gegen Basel. Und siehe da, geistig viel präsenter – körperlich eher langsam stehend K.O. – und überraschend einsatzfreudig. Hätten wir so gespielt gegen die Honigdachse vor einer halben Stunde, wäre ein Sieg auf der Tafel gestanden. So mussten nun die Wassermelonen des Rheinknies daran glauben. 7:2 bzw. mit Frauenkorrektur ein 7:4 war ein versöhnlicher Turnierabschluss.

Basel Touch (2 - 7)
4 - 7
PWP Rugby Club Egg
  

Egg sollt noch einen Schiri stellen. Stu!   

Einige Würste und noch mehr Bier später, machten wir es dem Zirkus Knie gleich und brachen unser Zelt in der Hauptstadt ab. Nur im Kanton Solothurn musste etwas langsamer im Ferienheimwegverkehr getuckerlt werden. Liess uns Zeit über unsere heute fehlende Nummer «Öuf» zu diskutieren. Zuhause angekommen wurde das Material retabliert und das Pyjama in Griffweite gelegt. 


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