Panhandle Wild Pigs
2020/KW42 Challenge Trophy
| [Phil] Eigentlich heisst es Ladies first, jedoch mussten die Herren schon aufgrund der Anzahl der Teams schon früher antreten. Aber lassen wir den Bericht über die Damen den Vortritt: |
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[Sandra] Genau! Schliesslich stammt die Idee zum one-gender-Turnier ursprünglich auch von den Damen, genauer gesagt von Jen. Sie hat im Frühling 2020 in allen Touch Rugby Clubs der Schweiz angefragt, ob Interesse an einem reinen Damenturnier bestehe. Und siehe da: die Idee fand grossen Anklang. Schon bald wurden aus den Touch Rugby Clubs sämtlicher Landesteile zwei Damenteams zusammengestellt: die Southwest Lynxes (Genf, Lausanne, Bern) und die Northeast Panthers (Geezers, Zug, Luzern, Egg). Die Panthers waren ein bunt zusammengewürfeltes Team aus insgesamt 14 Teen’s und Ladies im Alter zwischen 13 und 40+ Jahren. Die Pfannenstiler Wildschweine wurden durch Corina und Sandra vertreten. Die Challenge der Damen bestand aus drei Spielen. Im ersten Spiel mussten sich die Panthers noch ein wenig finden. Es zeigte sich rasch, dass es gegen die gut organisierten Lynxes ein Nachteil war, dass nur ein einziges gemeinsames Training stattgefunden hatte. Bei der Abstimmung untereinander und in der Kommunikation waren klare Defizite zu bemerken. Dennoch waren die Panthers nicht chancenlos, sie unterlagen den Lynxes jedoch mit 3:5. Im zweiten Spiel zeigte sich eine klare Aufwärtstendenz der nun besser aufeinander eingespielten Panthers. Doch verloren sie auch dieses mit 3:5. Vor dem dritten und letzten Spiel wollte Coach Larissa von jeder Spielerin wissen, auf welcher Position sie gerne spielen möchte. So bot sie auch den jungen und weniger erfahrenen Spielerinnen die Möglichkeit, einmal als Mid oder Link zu spielen. Diese Chance bietet sich im Touch Rugby für Damen eher selten, da sie mit naturgemäss körperlich überlegenen Herren im Team zusammenspielen, welche für gewöhnlich die laufintensiveren Positionen in der Mitte besetzen. Die Panther’s Teens nahmen die Herausforderung sehr gerne an. Und siehe da: die Youngsters zeigten, dass im Nachwuchs von Touch Switzerland enorm viel Talent und Siegeswille vorhanden ist. Mit ihrem jugendlichen Elan sprinteten sie den Lynxes ein ums andere Mal davon. Durch Unerfahrenheit verursachte Abstimmungsschwierigkeiten oder Unsicherheiten kamen zwar zwischendurch vor, doch die Spielfreude der Panthers war bei diesem dritten Spiel unübersehbar. So kam es, dass sogar die Ref’s den Panthers nach dem Spiel zur grossartigen Leistung gratulierten - und das obwohl die Panthers auch dieses Spiel nicht gewinnen konnten. Das Resultat? Na was wohl… 3:5… |
| [Phil] Bei den Herren gab es vier zusammengewürfelte Teams: Southern Chevaliers (Genf + Lausanne + Bagnes), Central Wildcats (Luzern), Northwest Quokkas (Bern, Basel, Baden) und die Zurich Lions (Zürich, Egg). Wer auch der Namengeber der Teams war hat bei unserem mehr Stil bewiesen (Zurich Lions).... wer will schon als Kurzschwanzkänguru (Quokka) antreten... aber gut, geschadet hat es den Nordwestschweizern nicht... (Spoileralarm).
Für die Zurich Lions war es vom Start weg eine wirkliche Challenge Trophy, da von den angemeldeten 14 Spielern in Bern nur 10 angetreten sind. Beim Aufwärmen fiel noch Matt aus - da waren es nur noch 9. Unser Team Coach Adrien musste abermals über die Bücher mit der Aufstellung, jedoch fand er schnell eine Lösung innerhalb der voll motivierten 9. Zusätzlich coachte Matt mit grossem Elan von der Seitenlinie. In der ersten Hälfte des Spiels gegen die Southern Chevaliers (Genf + Lausanne + Bagnes) waren die Chancen doch noch ausgeglichen. Je länger das Spiel dauerte, umso grösser wurde die Anstrengung der Röstigraben-Fraktion standzuhalten. Endstand: 3:7 für die Reiter aus dem Süden. Den Zürich Lions muss man jedenfalls zu Gute halten, dass der Gegner mit 8 Subs fast eine ganze Equipe mehr auf den Platz schicken konnte, was bei dem schnellen Spiel mehr als ein Vorteil war. Mit den Northwest Quokkas (Bern, Basel, Baden) hatten wir einen Top-Gegner und waren von Anfang sehr stark unter Druck. Die wenigen Subs haben auch hier nicht geholfen, jedoch mussten wir uns klar geschlagen geben. Endstand: 2:11 für die Kurzschwänze. Es war wohl in diesem Spiel wo Andy noch einen speziellen Popo-Touch ausgeführt hat - die Originalität hat nicht geholfen. Bryn hatte auch noch einen - ungewollten - Headbutt an einen der besten Gegenspieler verteilt - hat auch nicht geholfen. Die Central Wildcats waren ein vollständiges Luzern-Team, sympathischerweise mit einer guten Mischung aus stark routinierten Spielern wie auch eine gute Anzahl Jungmannschaft. In einem stark ausgeglichenen Spiel lagen wir in der Halbzeit 1 Try im Rückstand, konnten die Oberhand zurückgewinnen und gingen mit 6:5 knapp aus dem Rennen. Den letzten Try kassierten wir noch aufgrund der neuen Regel, dass bei 3 erhaltenen Penalties innerhalb der eigenen 10-Meter-Line ein eigener Spieler (bei uns der Coach Adri) paar Minuten in den Sin Bin muss... Wieder was gelernt. Mit den Vorresultaten gelangten wir in den kleinen Final mit dem Gegner.... die Central Wildcats! Mit isotonischen Getränken gestärkt, wussten wir was zu tun ist. Dieses Mal liessen wir keine Zweifel aufkommen, dass der Zürcher Löwe brüllen kann und durften mit 11:5 den verdienten Sieg und somit den 3. Platz mit in den Kanton Zürich mitnehmen! Die Rangliste der Männer war wie folgt: 4. Central Wildcats 3. Zurich Lions 2. Southern Chevaliers 1. Kurzschwänze Aus PWP Egg Sicht waren die Spiele erfolgreich: Die starken Wings Roman und Bogdan konnten je mit mehreren Trys punkten, welche wichtig für den weiteren Spielverlauf waren. Das Zusammenspiel mit den Geezers war sehr gut und wir hoffen die Zurich Lions wieder mal aufleben zu können! Danke Geezers! |
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[Sandra] Fazit der PWP Ladies: Trotz der drei Niederlagen hat es riesig Spass gemacht, mit den Panthers zu spielen und unser Potential ist noch lange nicht ausgeschöpft. Fürs nächste Jahr heisst es: Lynxes, zieht Euch warm an! |
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