Panhandle Wild Pigs
Rugby Club Egg
2024/KW29 Touch World Cup 2024 | Simon
, Stettler Corina

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, Beck Roger

2020/KW33 Training

Wildschweine an Hundstagen. Oder wie man in dieser Hitze trainieren kann.

Corina animierte die Jungs den Ball nicht mehr statisch stehend im Kreis zu werfen. Also trabten 4er Gruppen über den Platz. Na also geht doch, sieht schon beinahe wie Sport aus.  
Ein kleines AbroWarmUp mit dynamischer Dehnung, dann waren wir bereit!  

Gespannt lauschte man den Ausführungen von Ben. Der Fokus hiess „Überzahl kreieren“. In seiner ruhigen Art erklärte uns Ben nicht nur was wir machen sollten, sondern auch warum. Es geht nicht darum sture Laufwege zu verfolgen, sondern den Sinn dahinter zu sehen. Richtig und sehen tut man, wenn man den Kopf hebt…  
Für Alt-Schweine waren das keine neuen Übungen, eher verstaubte Übungen die wir in grauer Vorzeit schon durchgespielt hatten. Und da man sich zu höherem berufen fühlte, verschwanden dieses Basics wieder in den Schubladen. Unsere Newcomers waren auf jeden Fall begeistert und den alten Herren tat eine Wiederholung mehr als nur gut…..

In der ersten Gametime gab es eine kurze Lektion: Leg dich nicht mit dem Schiri an!
Ich nutze einmal die Gelegenheit um einen Aufruf zu starten. Spiele werden von neutralen Schiedsrichtern geleitet. Geht auch ohne, nur kommt das meist nicht gut – vor allem unter Wildschweinen. Heisst also wir brauchen mehr von diesen SpielleiterInnen. Denn Euer Material-auf-den-Platz-Trager, Spielfeldmarkierer, Bälle-Pumper, Berichte-Schreiber, Konditionstrainer und Mädchen-für-alles würde eigentlich gerne spielen und nicht jedesmal Zwangs-Ref sein…..
Mal ganz abgesehen davon, dass an Turnieren pro Mannschaft mindestens 2 Player-Refs erwartet werden. Mehr wären besser, denn dann hat man nicht dauernd back to back abwechselnd ein Spiel und ein Schiri-Einsatz.  
Wechselt also zur Guten Seite der Macht und macht einen Level 1 Schirikurs. Dann wird es ruhiger auf dem Platz… ;o)  

Trotz aller Diskussion gab es weiterhin regelkonforme rasante Spielzüge zu bestaunen. Und mit je einem Sub hatte man zumindest die Aussicht auf eine kurze Atempause. Wir waren eigentlich gerade so richtig im Spielfluss, hätten wahrscheinlich noch lange weiter gespielt. Aber das nun schwindende Licht konnte nicht mit Flutlicht kompensiert werden. Die Tür zum Geräteschuppen mit der Lichtsteuerung klemmte…!  

Na dann, gehen wir halt zum Bier über!
Ein frisch gebackener Vater hatte gekühlte Bierchen auf Eis gelegt. Es wurde fleissig geplaudert, dem Meili zu seiner Meisterleistung gratuliert und der warme Abend genossen.
Die Getränke reichten gerade bis kurz vor Mitternacht, was einer halbwegs vernünftiger Montags-Heimkehr entsprach.

proud Beer Sponsor: Thomas Meili