Panhandle Wild Pigs
Rugby Club Egg
2024/KW29 Touch World Cup 2024 | Simon
, Stettler Corina

Weitere Einträge

, Beck Roger

2020/KW26 Training

Steigende Fallzahlen, liest man sonst nur in der Zeitung. Bei uns sind es steigende Trainingsteilnehmerzahlen! Steht anscheinend in Korrelation zum einladenden warmen Wetter

Nicht nur eine grosse Schar Wildschweine tummelten sich an der Kirchwies. Beinahe auf jeder freien Fläche waren Bewegungen zu verzeichnen. Fussballer, der Skiclub, Tai Chi & Qigong, das Ski-Turnen, Basketballer, etc. es schien ganz Egg kann nicht mehr stillsitzen.

Ein extended AbroWarmUp und schon wurde auch hier an den Basics gearbeitet (nicht nur bei den Minipigs!). Was so einfach aussieht und im ersten Versuch meist etwas ‚schludrig‘ ausgeführt wird, wurde scharf von der Seitenlinie korrigiert. Abro Wan Kenobi schritt korrigierend ein, wenn einer seiner Touch Padawans sich der Macht seiner Bewegungen nicht bewusst war.  

Damit die ‚armen Schweine‘ keinen Buffer Overflow erlitten, wurde die Komplexität nur minim gesteigert. Bis dann unser Touch-Jedi-Master genug gesehen hatte und uns in eine lange Gamezeit entliess.  

Erstaunlich ruhig war es auf dem Platz, zu ruhig für meine Verhältnisse. Kein lautes Zählen der Wings der Teams. Kein sich akustisch bemerkbar machen der Attacker die ein freies Loch erspäht hatten und den Ball benötigten für einen Try. Auch die Defence extrem zahm, die einst erlernte „Wall of Noise“ war eher eine Papierabschirmung. Klare Ansagen wie „I take!“ oder Verschiebebefehle waren eine Seltenheit.  
Noch viel ruhiger wurde es als Abro versuchte Simon mit einem Touch zu stoppen, dieser aber mit einem Känguru-Rückwärts-Sprung sich aus der Affäre ziehen wollte. Resultat der südafrikanische Löwe erwischte den DownUnder-Hüpfer, aber das Geräusch eines Poulets das zerrissen wird lag in der Luft. Mike stand wie angenagelt still und hielt sich den Arm. Schon wieder die Schulter!   Mit einiger Mühe wurde Unglücksrabe vom Feld geführt und kurze Zeit später in sein Auto gehievt. Eine Anstandsdame und der freundliche Fahrer begleiteten ihn ins Spital. Ein ruhiges aber effektives Teamwork.  

Die kurze Schockstarre wurde überwunden und zwei weitere 15 Minuten gespielt. Immer noch etwas still, dafür war der Schiri laut…  

Selbst Leute die diätbedingt versuchten sich aus der sozialen Verantwortung zu ziehen, fanden sich im Anton ein. Auch wenn die Worte schwer vielen: „Ich het gärn es Mineral.“ Es wurde königlich gemeistert. Und die Gerstensaftabteilung blieb noch etwas sitzen, um die neuesten AbroNews vom ‚Anstandsfrölein‘ zu erhalten. Erst als sicher Dienstag wurde, ging man nach Hause….