Panhandle Wild Pigs
2020/KW11 Training
Minipigs
Achja und dann wurde noch trainiert! Zuerst mit einem Rumpf-Team der Minipigs.
Ein Ausfall hier und einer da, schon mussten die Alten als Lückenfüller ans Werk. Dem Spass machte dies anscheinend keinen Abbruch. Verteidigen stand auf dem Ausbildungsprogramm im ersten Teil des Trainings. Und so ein Theraband hilft die zur unkoordinierten Ausbrüchen neigenden Kids in die gewünschten Bahnen zu lenken.
Das Grundmuster für den Raumgewinn mit einem 3-Men-Drive wurde im 2. Teil thematisiert. Nach einer virtuellen Angriffsauslösung mit sechs Touches bis zur Linie gearbeitet und dort ein Try gelegt. OK das mit dem rückwärts Passen, müssen wir noch anschauen. Aber sonst hat das erstaunlich gut funktioniert.
Boars
Early-Birds waren keine im Vorab-Training der Grossen. Es waren alle Just-in-Timer. Denn 2 Minuten vor Trainingsbeginn, standen auch hier bedenklich wenig PWPs auf dem Feld? Darf ich freundlich darauf aufmerksam machen, dass wer es einrichten kann sich um 19:30 spielbereit auf dem Feld befindet. Nicht erst beim Schuhebinden in der Garderobe…
Es fanden sich aber trotzdem noch 16 der Kälte Trotzende ein. Und es konnte mit dem Abro-Shorty-WarmUp begonnen werden. Nebenan die becksche Mini-Kampfbahn, sah aus wie immer. Aber heute hatte man sich was Neues ausgedacht.
Die 15 Posten wurden mit 2 aktiven ‘Pausen’ gespickt. Hiess also 5 quälende 80 Sekunden Arbeit. Dann 3 Durchgänge eines Springbok Shuttle Runs. Zurück um sich weiter zu verrenken. Und dann eine kleine Laufübung. Die einem nicht die Säure in die Beine trieb, sondern durch eine kleine Atemumstellung einen kleinen Sauerstoffmangel bescherte. Reine Nasenatmung und als Zückerchen eine kleine Höhentrainingssimulation – Luftanhalten während dem Laufen!
Mit freier Atemtechnik noch die letzten Teamübungen der BECKsercise zu Ende gebracht. Dann hiess es: spielen!
Auf einem grosszügigen ½ Feld wurden zwei Halbzeiten à 15 Minuten um den Ball gekämpft. Hätte man die Situation nicht genau beobachtet, hätte man sagen können Meili schlug Simon beinahe den Unterkiefer in zwei Teile. War aber kein Kampf sondern ein unglücklicher Zusammenstoss. Simon mit zuviel Schwung in den Touch und Thomas witterte seine Chance mit einem raschen Gegenstoss alle zu überrumpeln. Resultat, unser Känguru lag leicht beduselt am Boden und kontrollierte seine Beisserchen.
Ich freue mich wieder einmal auf dem Grossfeld zu spielen. Dort krall ich mir Spieler-Refs! Denn die Erwartungshaltung an den Schiri ist, dass die zwei Augen unfehlbar und seine Lunge endlos mit Luft gefüllt ist, um alles in Real-Time zu kommentieren und zu lenken. Während die Spieler ‘nur’ spielen müssen. Es wird also eine Freude euch in die Geheimnisse eines Unparteiischen einzuführen. Anhand der Kommentare auf dem Feld sind ja alle bereits Regel-Experten…. ;o)
Noch die eine oder andere Cool-Down-Runde. Dann ging’s unter die kühle Prostata-Dusche der Kirchwies. Warm wurde einem im Anton, als man herzlich von Katarina empfangen wurde. Und rote Ohren gab es, hätte man unseren Gesprächsthemen gelauscht.
«Wiä? Nei, es isch nüme Mäntig gsi uf em Heiweg…»