Panhandle Wild Pigs
Rugby Club Egg
2024/KW29 Touch World Cup 2024 | Simon
, Stettler Corina

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, Beck Roger

2020/KW06 Training

Die Wolken jagten im irren Tempo über den dunklen Nachthimmel. War letzten Montag Sturmwarnung angesagt, hiess es diesmal Orkanwarnung!

Die Wettergötter hatten ihr Timing glücklicherweise so eingerichtet, dass wir vom Sturm verschont blieben (kam später). Dafür von frühlingshaften Temperaturen profitierten. Tja, nur schade wenn sich der Übungsleiter auf horizontale Graupel eingestellt hatte. Hiess dann einfach ohne eine Bewegung dampfend auf dem Platz zu stehen.   

Die Minipigs absolvierten einen Punkteparcours. Eine Mischung aus Einzel-, Teamkönnen und einer Prise Zufall. Es wurde gerannt, gehüpft, gekrochen, ge-dived und in verschiedenen Wurfspielen ein Ziel getroffen. Der eine oder andere vermisste Punkt liess vor allem beim kleinsten Keiler die Emotionen hochgehen. Keine Angst, die kurzen Beine wachsen schnell und die Ballsicherheit stellt sich auch ein. Beim nächsten Mal klappt’s bestimmt. 
Stolz wurden die Punktekarten zu den Zaungästen getragen, bevor mit einem warmen Punch das Training beendet wurde. 

 

Nebenan füllte sich der Platz mit den Grossen. Auch hier konnte man ein reges, sich von zuviel-warmen-Kleidern-befreienden-Schichten beobachten. Ein Pre-WarmUp bevor im Kurzdurchgang das offizielle Aufwärmen begann. Und ohne Pause rüber zu den BECKs-ersice, bevor diese vom Winde verweht ein weiteres Mal eine neue Platzposition suchten.   
Ein Ballhandling Parcours aus den bisherigen Circuit Training bekannten Übungen. Und auch hier stellten die einen nach über 10 solcher Trainings fest, das man sich bei einigen Übungen auf den Boden legen muss. Der Platz sah zwar trocken aus, aber die Kleider verrieten nach einem Bodenkontakt was anderes.
Tipp: Ja, Core-Übungen sind oft mit einer geerdeten Ausgangslage verbunden. Es könnte also nass bzw. in den kommenden Wochen eventuell auch kalt sein. Etwas wasserabweisendes und/oder Handschuhe machen einem das Leben in dieser halben Stunde leichter – äh ich meine wärmer und trockener…  

Die ausgiebige Gametime wurde auf einer Platzhälfte gestartet. Sobald sich die Balltreter vom Acker machten, auf ein Grossfeld ausgeweitet. Aber irgendwie war der Wille eines Raumgewinns zu spüren, aber die Umsetzung extrem schwierig. Schiri Stu war etwas verzweifelt, ab den panischen Angriffsversuchen. Was ihn zu einer Einzelkritik am Ende der Spielzeit hinreissen liess. Der Glückliche wusste aber selber, dass er heute nicht unbedingt seine Saisonbestleistung abgerufen hatte.   
Eigentlich musste das Zufällige ‘Opfer’ sich stellvertretend einen kleinen Touch Vortag anhören. Da ging es um fehlenden Platz zwischen den Angreifern, was einem die Hände bindet für einen öffnenden Pass = kein Raumgewinn. Fehlendem Momentum, durch langsame Halfs und Runner = kein Raumgewinn. Panikmodus bereits in den ersten Touches = Ballverlust und Druck auf die eigene Mannschaft. 
Fazit, wir brauchen wieder einmal ein paar Lektionen unsere weltmeisterlichen Touch Woodoo Zauberers. Aber das Ziel ist nicht einfach stur seine Wege abzuspulen. Nein, wir sollten den Grund unserer Laufwege kennen. Und wenn wir wissen warum wir so laufen (und es irgendwann im vorgeschriebenen Rahmen auch können), sind situativ kreative Ausnahmen sicher auch erfolgreich. 

Und heute zur war zur Abwechslung warmduschen angesagt.... ;o)

Das Kernteam im Anton wird immer kerniger. Anscheinend sind die Trainingseinheiten zuwenig durstfördernd. Die 'Hauptausrede' einer Drittenhalbzeit, ich hab am Weekend schon zu viel erwischt, zählt irgendwie nicht. Denn das Fräulein am Tresen bringt einem auch etwas anderes als Gerstensaft. Es ist ganz einfach, sprecht die Worte: «Ein Mineralwasser, bitte!»  
Und der nächste Tipp: Man muss sich nicht mit den 'Frei'geistern der erweiterten Kirchrain-Abteilung um den Preis des goldenen Sitzleders streiten. Die Typen scheinend Titanplatten am Hintern zu haben….