Panhandle Wild Pigs
Rugby Club Egg
2024/KW29 Touch World Cup 2024 | Simon
, Stettler Corina

Weitere Einträge

, Berchtold Chris & Beck Roger

2019/KW50 Training

Start zum Minipig-Training

Erstes Minipig-Training bei garstigem Wetter. Aber es gibt keine besseren Verhältnisse, als so in seine Rugby-Karriere zu starten. Die Teilnehmerzahl durch die kurze ‘Vorwarnzeit’ und wahrscheinlich auch durch das uneinladende Nass das beinahe horizontal vom Himmel viel, etwas spärlich.  

Aber wer ein richtiges Pfannenstiel Wildschwein werden will, lässt sich nicht von Äusserlichkeiten beirren. Die kleinen Hände arbeiteten mit viel Freude mit dem schwierig zu kontrollierenden kalten und glitschigen Rugbyball.  

Einfache Touch-Übungen und erste Schritte wie man seine Scoreline verteidigt. Und wenn’s mal eng werden sollte, eine kleine Tauchübung. Ganz die Mutter, schlitterte Joelles Tochter mit Ball der Linie entgegen. Während andere mit dem Ball kämpften, der scheinbar so leicht über den nassen Kunstrasen gleiten sollte – es aber nicht immer tut!   

Der Reiz sich über den Circuit-Parcours der grossen zu bewegen, war jetzt aber unbändig. Also wurden der Postenlauf spielerisch durchlaufen. Und schon war es Zeit, den zahlreich erscheinenden Keilern und Bachen platz zu machen.  

Hoffe unsere Frischlinge kommen nächste Woche wieder und bringen all ihre Gspänli mit.   

 

Roger Beck 


 

Und ich sagte noch zu meinem Sohn: "Junior, ich würde es voll verstehen, wenn du bei diesem Wetter nicht ins Training kommen willst - aber ich gehe sowieso". Diejenigen, die auch im Training waren, wissen ja wie er sich entschieden hat.

Chris Berchtold   


Da sich nur Corina zum Early-Bird einfand, liessen wir den Chancellor Test sausen. Sie schnappte sich früheintreffende Jung-Schweine und zeigte erweiterte Basics.   

Kaum schlug es 19:30 hüpften wir über den Standard WarmUp und konnten nun körperlich voll bereit zum beckschen Circuit of Hell wechseln. Tja, die fiebrige Virenschleuder zeigte nur kurz die Aufgaben vor und lies dann in 2er Gruppen leiden, ohne selber mittun zu können. Nach einer halben Stunde hüpfen, kriechen und sich verrenken, nuckelten alle an ihren Trinkflaschen. Danke das es heute so bodenlastig war und wir nun klatsch nass sind….   

Roger Beck   

  

Dem Wetter trotzend begannen wir mit dem Abro-Warmup, obschon der Abro sich schon länger nicht mehr auf dem Kirchwies blicken liess. Gleich gings weiter mit Becks ausführlichem Vorturnen der 15 Fitnessposten. Da knapp die Hälfte der Posten liegende Übungen vorschrieben, waren wir am Ende dann komplett nass. Die Frage kam auf, ob Beck die Übungen, oder wir die Kleidung dem Wetterbericht anpassen sollten. Es gab verschiedene Meinungen!
Der Applaus stellte sich am Ende nur noch aus ca. 3-4 zusammenknallenden Händen her - Schuldzuweisungen gehen an das Wetter und nicht an die hohe Anzahl Posten. Wir behalten das nach wie vor im Auge!

Chris Berchtold   

 

Aber was bringt die Augen der Borstentiere schnell wieder zum Glänzen? Ein simples Wort: «Gametime!».
Drei 12 Minüter entschädigten für die vorherige Schinderei.

Roger Beck   

 

Der Regen, genau so wie der Wind, liessen nicht nach und 20:15 Uhr wurde als perfekte Zeit für ein Game eingestuft. So wurden 2 Teams mit je 3 Subs zusammengestellt und los gings!

Vielleicht sollte man hier mal erwähnen, dass in jedem Team nur 2 Wings gleichzeitig auf dem Feld stehen können. Die Wing-Positionen gehören, wie üblich den neuen PWP's, um sich an das Spiel zu gewöhnen und vom Link geführt zu werden. Warum also haben eigentlich langjährige Members das Gefühl, sie müssen die Neuen in die Mitte schieben? Wenn Ihr nett zum Coach seid, dürft Ihr evtl. am Swiss Cup auf der Wing-Position stehen, aber im Training sind wir am Üben und es macht auch relativ wenig Sinn, der Winger eines Links zu sein, der nicht weiss was er dort eigentlich tun soll.  

Darüber hinaus muss man evtl. auch wieder mal folgendes erwähnen: Beim Rugby (ebenso beim Touch-Rugby) spielt man Pässe gegen hinten! Wer also vor dem Spieler, mit dem Ball in den Händen steht, ist schlicht und einfach nicht anspielbar. Nächster Tipp kommt beim nächsten Bericht, wenn Ihr diesen hier wirklich berücksichtigt, haben wir schon viel erreicht! Klar wäre es evtl. zu viel verlangt, wenn Ihr dies nach 2-3 Jahren schon könnt, aber wenn man sich richtig Mühe gibt, sollte dies möglich sein.  

Wir spielten 3x12 Minuten, legten Tries und waren entzückt, dass der starke Regen nicht als Schnee auf unsere Köpfe fiel, bis punkt 21:00 und freuten uns auf die ersten 2 Minuten unter der Dusche - danach wird das Wasser kalt und von Freude kann keine Rede sein.  

Die Einen, man kanns Ihnen nicht verdenken, gingen traditionell nach dem Training im Anton nach dem Rechten schauen und andere begaben sich auf den Heimweg. 

Chris Berchtold   

 

Nur noch einmal musste man kurz frieren: unter der super eingestellten Dusche der Kirchwies. Aber anscheinend verdränge man alles was zum Schlottern verleitete. Nur die Spielzeit blieb in lebhafter Erinnerung, denn im trockenen und warmen Anton konnte man auffallend viele Anekdoten der Spielzüge lauschen. Die Heldengeschichten dauerten wie üblich länger als das Training….

Roger Beck   

 

FUN FACT: Solche unabgesprochene Kombi-Berichte entstehen, wenn man sich in der Redaktion nicht koordiniert....