Panhandle Wild Pigs
Rugby Club Egg
2024/KW29 Touch World Cup 2024 | Simon
, Stettler Corina

Weitere Einträge

, Beck Roger

2019/KW25 Training

Eigentlich klassisches BBQ-Wetter, trotzdem fanden sich zahlreiche fleissige Schweinchen zum Training ein. Mittlerweile bereits zum Standard gehört das Grüppchen um Willi, welche horizonterweiternd einen Teller durch die Luft schmeissen – man nennt das Frisbee. Nebenan erprobte einer als Solo-Version den YoYo-Recovery-Test. Während vorne Kaufmä alias Lagerfeld die neue PWP-Kollektion zum Verkauf auf der Bützi-Tribüne ausbreitete. Mit erleichtertem Portemonaie, dafür mit mehr schickem Stoff in der Trainingstasche, waren wir nun für’s Training bereit.  

Abro eröffnete das Training mit seinem WarmUp. Dann wie so immer kurz vor dem SwissCup, Aufteilung des Teams in Turnierbestreiter und den Rest. Der Touch-Woodoo-Meister zeigte uns seinen neuesten Sub-Move. OK, wir bauten den Step by Step in unsere Hirnwindungen ein – einige brauchten ein paar Zwischenschritte mehr: gäll Beck!    

Nebenan wurde unter kanadischer Führung der Ball geworfen oder etwas viel über Flugbahnen theoretischer Ausführung und sonstigen Details gesprochen. Die Gruppe bei der sich Standschäden abzuzeichnen drohte, wurde grösser und so begannen die ersten mit Platzumkreisungen. Tja, in Egg sind wir Praktiker keine Theoretiker welche Fidel Castro bei langen Reden an den Lippen kleben. Meh lieferä als Lafere! 
Hilfstrainer Rochade und auf simples unkommentiertes Speed-Touch umgestellt bei der Rest-Truppe. Und alle waren wieder auf der dafür vorgesehenen Spielfläche. Hier zeichnete sich das erste Mal eine PWP-Unsitte ab. Lasst die Rotte nie ohne Schiri spielen, von 10 Spielern sind 12 als VAR-Schiri im Einsatz. Resultat viel verwirrendes Palaver anstatt z.B. ein leichter Forwardpass durchgehen zu lassen.   

Game Time! Natürlich die Turnierformation gegen die Weltauswahl. Aber leider ohne Schiri oder sagen wir einem zaghaften Spielerref – aber diese Doppelfunktion ist jetzt nicht gerade so einfach. Und was haben wir gelernt, wenn wir keinen Schiri haben. Richtig! Jeder agierte als Regelprofi und kompensierte läuferische Defizite und taktische Stellungsfehler mit freier sich selbst dienender Regelauslegung und rief Random einen verwirrenden penaltywürdigen Einwand ins Spielgeschehen.   Wir haben heute gelernt, wir brauchen eine offizielle Pfeife auf dem Platz sonst suhlen sich unsere Borstentiere in Selbstmitleid.  

Noch die letzten drei Minuten und der eine oder andere Spieler war froh das nun zur Regeneration übergegangen werden konnte. Ungewohnt zahlreiches Abschleichen der sonst so trinkfesten Pigs. Es geht das Gerücht um das hie und da noch ein Restpromille vom Greenfield in den Knochen steckte und deshalb zur vernünftigen Flucht geblasen wurde.
Unbelehrbare bliesen zum Halali Richtung Anton und erlegten ein paar Bierchen. Bevor man AM MONTAG nach Hause ging – falsch fuhr. Holländisch kurbelnd oder als knatternder Töfflibueb.