Panhandle Wild Pigs
Rugby Club Egg
2024/KW29 Touch World Cup 2024 | Simon
, Stettler Corina

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, Beck Roger

2018/KW49 Training

Als wir die Flutlichter einschalteten, sah man die ersten Tropfen vom Himmel fallen. Halb so schlimm, dachte man. Begann bei nun intensiveren Regenbenetzung von oben mit dem WarmUp.

Beck hatte sich wieder einmal durchs Internet gewühlt und zwei drei neue Übungen auf den Platz gezaubert. Zwei Quadrate mit jeweils gleicher Anzahl Spielern. An jeder Ecke standen 2 und man warf einen simplen 5m Pass zum Kollegen und folgte seinem Pass. Einfach! Aber als es dann hiess welches Team ist schneller einmal rum mit einem kompletten Durchgang, da trennte sich die Spreu vom Weizen. Oder die Hände wurden in der Hektik durchgängiger, vor allem bei Sam.

Nun mit garstigem Regen noch eine zweite Variante mit einem Schritt nach innen und dann erst der Pass. Auch hier das selbe Bild. Beim Üben ganz easy unter Druck flutschte das Leder hie und da durch die Griffel. Wie? Nei, nöd nur bim Junior Beck… aber bi ihm echli meh…

Entlang einer langen Linie wurde jetzt noch gepasst und natürlich auch wieder unter Wettkampfbedingungen. Ja, auch hier kann man den Ball fallen lassen….

Dem statischen Passen wurde ein Slalom-Running-Element hinzugefügt wieder mit wettkampfcharakter.
Der Zick-Zack-Lauf mit einem 'Ball from the Ground' durfte man im 2er Team in der kurzen oder langen Version ausführen.

Jetzt aber schaltete jemand den Ventilator ein. Die nächsten Übungen wurden vom Winde verweht. Was uns 2 Minuten unter dem Vordach Schutz suchen liess. Warten wir bis es wieder etwas angenehmer wird oder gehen wir zum Bier über? «Hurra, Bier!» aber denkste. Immer noch mit reichlich nassem ohrenspülendem Wind gings weiter zu einem Kleinfeld-Pass-Wuselspiel.

Die in der Zwischenzeit wiederaufgebaute Übung sah auf dem Web so cool aus. In der Praxis – na ja… Irgendwie wenig zielgerichtet. Also streichen wir die wieder von der Liste des Hilfstrainer-Greenhorns.

Da wir bereits den ganzen Platz zur Verfügung hatten, wurden zwei Mannschaften aufgestellt und man kämpfte neben glitschigem Ball, dem diagonalen Regen mit dem erfrischenden Wind. Vor allen Fred konnte nicht auf das wärmende Hüftgold, wie das bei seinen Trainingskumpanen zählen. Leicht steif stakste er vom Platz und umarmte den Heizkörper in der Garderobe. Abpfiff und das galt auch für Petrus, er stellte wie wir den Spielbetrieb ein.

Trockenen Fusses ging’s in den Anton. Da gab's nicht nur wärmenden Luz und durstlöschendes Gerstengetränk. Auch die Aussenisolation wurde mit einem Teller Fritten gestopft. Nicht das man noch  frieren muss im nächsten Training….!